Transfer in die Lagunenstadt

Heute fahren wir sehr früh los. Auf einem Zickzack-Kurs geht es auf Radrouten und Nebenstrassen Richtung Meer. Das Wetter ist nicht mehr so schön, zwischendurch fühlen wir vereinzelte Regentropfen. In der Region Mestre passiert man zahlreiche seit vermutlich Jahrzehnten stillgelegte Industriebauten bzw. Ruinen. Nach Durchquerung des durchaus schönen Ortskerns erreichen wir das weniger reizvolle Hafenviertel Mestres. Wir kämpfen uns der planmässigen Route folgend durch, trotz Abschrankungen, Leitplanken, Schlaglöchern, Baustellen und viel Verkehr. Schliesslich erreichen wir den Damm nach Venedig, wo wieder eine „normale“ Radroute raus in die Lagunenstadt führt. Angekommen am Eingangstor zu Venedig, der Piazzale Roma, bietet sich wieder Chaos. Wir versuchen irgendwie rauszufinden, wo Gepäck und wo die Velos für 2 Tage sicher aufbewahrt werden können, gar nicht so einfach. In einem bewachten Gepäckdepot direkt an der Piazzale Roma finden wir dann die passende Lokalität, wo wir Velos und nicht benötigtes Gepäck für 10 Euro pro Tag (pro Velo) sicher deponieren können. Über 4 Brücken spazieren wir in der Folge hinaus in den Stadteil Santa Croce, wo wir übernachten. Am Abend Essen und Stadtspaziergang zu den Hotspots Venedigs.

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