Turbulenter Jahresbeginn in Neuseeland

(Und es geht gleich weiter hier…) Um Mitternacht, im Flieger und fast das ganze Flugzeug singt ein Lied, vermutlich die Nationalhymne von Neuseeland? Erstaunlicherweise sind wir fast eine halbe Stunde früher als erwartet in Wellington (ca. um 0:25). Zoll und Immigration und Gepäckrückgabe verlaufen problemlos. Da ich jedoch erst ab dem Abend des 1. Januar eine Unterkunft habe, will ich eigentlich im Flughafen „übernachten“, oder besser gesagt die Stunden bis zum Morgen totschlagen. Doch gegen 2 Uhr kommt ein Offizieller und fragt auf was ich warte und macht mir klar dass er den Flughafen schliessen will (und ich somit raus muss). Gleich ergeht es einem anderen Passagier, welcher auf einen Anschlussflug auf die Südinsel am frühen Morgen wartet. Draussen ist es ziemlich kühl und windig, ich muss die Fleecejacke auspacken. Taxis sind weit und breit keine in Sicht. Auch über ein Telefon lässt sich niemand erreichen oder organisieren. Schliesslich kommt ein jüngerer Angestellter von Hertz, welcher seinen Schalter soeben geschlossen hat und offeriert uns einen Transfer mit seinem Privatwagen in die Stadt. Er heisst Dany und ist Maori. Er bringt mich direkt zu YHA in die City und offeriert mir noch ein Heineken. Als Dank für den Service geb ich ihm noch eine Tafel Schweizer Schokolade. Erstaunlicherweise ist die YHA offen obwohl weit und breit niemand da ist. Ich lass mich in der Nähe der Reception nieder und schlafe zwischenzeitlich auf der Couch knappe 2 Stunden. Am Morgen um halb Sieben – es ist bereits voll taghell und das Wetter sonnig und windig – gehe ich auf einen Spaziergang durch die City, die Reception öffnet erst um 8 Uhr. Ich trinke einen Orangensaft, kaufe einige Lebensmittel und lese die Zeitung, nach 10:30 Uhr checke ich ein im Hostel. Danach mache ich mir ein grösseres Frühstück in der Küche. Später lege ich mich für ein knappes Stündchen aufs Ohr, danach mache ich einen Spaziergang auf den Mt Victoria. Am frühen Abend esse ich eine Kebab unweit des Hostels, später Dusche ich. Und danach telefoniere ich: Caroline ist in Taupo, ich werde sie wohl am Mittwochabend dort sehen. Scott & Karyn sind nicht zu Hause (in Kaikoura). Ally erreiche ich in Rotorua. Ich mache mit ihr am Freitagabend in Tauranga ab (für den Besuch am Half Ironman Triathlon vom Samstag). Danach aktualisiere ich das Tagebuch.

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