Anreise in die Hohe Tatra

Auf dem Weg zum Flughafen lese ich, dass die Gepäcksortieranlage am Flughafen ZRH-Kloten heute morgen eine Panne hatte. Zum Glück ist mein Flug erst um 12:15 Uhr. Am Flughafen merke ich dann nichts von alldem. Es hat einfach sehr viele Reisende, was jedoch aufgrund der Weihnachtferien nicht überraschend ist. Mit ca. 15 Minuten Verspätung startet dann der bis auf den letzten Platz gefüllte Swiss Flieger in Richtung Krakau, im Nu sind wir über dem allgegenwärtigen Hochnebel, nur über dem Allgäu und dem Tirol und Teilen der Slowakei sieht man den Boden. Im Landeanflug auf Krakau kann man die Hohe Tatra schon erkennen. Nach 75 Minuten Flug landen wir im sehr trüb-grau-kalten Nebelwetter von Krakau auf dem Flughafen Jana Pawla II (= benannt nach dem polnischen Papst Johannes Paul dem 2.) .
Rund eine halbe Stunde dauert es, bis das Gepäck erscheint, angeblich gab es ein technisches Problem auch hier mit der Gepäcklogistik. Wenige Meter vor dem Gebäude holt mich der Shuttle der mich zur Mietwagenfirma bringt, ab. Nach 2 Minuten Fahrt sind wir dort. Leider erhalte ich nicht wie in der Buchung angegeben den Mazda CX-5, man gibt mir ein sogenanntes „Upgrade“ auf den noch grösseren Renault Espace Hybrid mit 7-Gang Automatik. Na ja, soviel Platz für mich alleine – und das Auto fährt sehr sehr ruhig.
Ca um 16 Uhr bin ich dann abfahrbereit. Auf der Fahrt Richtung Zakopane hat es ausserordentlich viel Verkehr und 2x Stau, gemäss Navigationsgerät insgesamt rund 30 Minuten Verzögerung. Trotz dem vielen Verkehr habe ich den Eindruck dass recht rücksichtsvoll gefahren wird. Nur kurz ist es Autobahn, mehrheitlich dann eine zweispurige Überlandstrasse, welche wellig meist leicht ansteigt. Nach 115 km treffe ich dann nach 18 Uhr im Hotel Marti Gold in Zakopane (auf knapp 900 Meter über Meer gelegen) ein. Später sehr leckeres Abendessen im nahegelegenen Restaurant Regina. Was auffällt: viele Junge Leute, relative viele Nicht Polen (= Leute die in English bestellen), viel und aufmerksames Personal und tolle Stimmung (kein Wunder es ist ja schliesslich Samstagabend und für viele Ferienstart). Zudem: Jemand feiert heute den 25. Geburtstag, die Polen haben eine eigene Version vom Geburtstagslied (nicht die allen bekannte Happy Birthday Melodie).

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