
Emsigstes Treiben herrscht am morgen im Frühstücksraum des Hotels. Ich realisiere rasch, dass heute Aufbruchstimmung herrscht und „Alle“ heimwärts wollen. Entsprechend schalte ich dann einen Gang höher, vorgepackt habe ich ja zum Glück schon und kann dann kurz nach 9 Uhr aus der Willa Marti Gold auschecken. Auf der Strasse spühre ich bald, das was sich im Frühstücksraum angekündigt hat. Es hat sehr viel Verkehr in Richtung Krakau. Und je näher ich bei Krakau bin, umso schlimmer wird es. Es gibt sehr viel Stau auf der Strecke, teils auch Unfälle. Aus der geplanten anderthalb-Stunden Fahrt zum Flughafen Krakau werden dann fast 4 Stunden, die eigentlich komfortable Zeitreserve die ich habe ist bald aufgebraucht und ich die letzten Stunden in Polen werden richtig stressig. Um 14 Uhr muss das Auto spätestens zurück sein, um 14:50 Uhr geht der Flug nach Zürich. Zu allem Übel verkauft die erste Tankstelle die ich in Flughafennähe anpeile nur LPG (Gas) und kein Bleifrei 95 Benzin.
Glücklicherweise schaffe ich es dann doch noch in extremis, gegen 13:45 Uhr das Auto abzugeben und der Shuttle zum Checkin steht auch gleich bereit. Checkin dauert keine Minute, da keine Passagiere mehr da sind. Es reicht noch für einen Toilettenstop und als ich bei Gate Nr. 3 angkomme ist das Boarding des Helvetic-Fliegers schon im Gange. Ich bin froh und dankbar, noch mals Glück gehabt zu haben.
Der Rest der Heimreise klappt dann reibungslos, im Landeanflug nach Zürich erspähe ich unter mir den Rheinfall und Schaffhausen (siehe Foto). Und bereits um 19:00 Uhr besteige ich den Bus in Einsiedeln in Richtung Alpthal.