
Da ich am gestrigen klaren Tag die Berge der Hohen Tatra erblicken konnte, entschied ich auf den einen (per Seilbahn) hinaufzugehen. Die Seilbahnfahrten muss man hier im voraus buchen, mit dem Risiko dass das Wetter dann nicht gut ist. Für den Dienstag Mittag sollte es einigermassen klar sein, was sich aber dann als falsch herausstellt. Es schneit meistens, ich spaziere zuerst zur Talstation Kuznice, wo es einige schöne Installationen gibt. Bevor meiner auf 13 Uhr gebuchten Fahrt trinke ich noch ein Bier in einer Bar.
Die Fahrt auf den 1987 Meter hohen Hausberg von Zakopane, den Kasprowy Wierch, erfolgt via eine „Swiss Made“ Garaventa / CWA Konstruktion, in der Mittelstation muss man umsteigen. Oben angekommen herrscht stockdicker Nebel mit Schneefall und Sturmwind, trotzdem mache ich einen kleinen Spaziergang zur slowakischen Grenze. Um 15 Uhr gehts dann schon wieder talwärts. Leider habe ich von der sicherlich tollen Aussicht von hier oben nichts sehen können.