
Aufgrund des gemütlichen Silvesters bin ich am Neujahr relativ früh und ohne Hangover beim Frühstück. Da das Wetter toll ist, möchte ich heute die geplante Tour auf die Südseite der Hohen Tatra, in die Slowakei, unternehmen. Ich nehme die Langlauf Ausrüstung mit, denn in Strbske Pleso soll es schöne Loipen haben.
Die Fahrt durch die frisch verschneite Hohe Tatra bei diesem vorwiegend sonnigen Wintertag ist landschaftlich äusserst reizvoll. Via Lisa Polana (Grenze) geht es in die Slowakei, dann via Zdiar – Tatranska Lominica (wo ich vor 2 Jahren in den Sommerferien war) nach Strbske Pleso. Teils sind die Strassenverhältnisse hochwinterlich, v.a. bei Strbske Pleso. Der Schnee ist glatt bis hart und festgefahren, mit einem Lastwagen mit Spezialvorrichtung versuchen sie, den Schnee etwas aufzurauhen, damit es griffiger ist. Aufgrund der sehr kalten Temperaturen (-10) ist wohl mit Salz nichts mehr zu machen. In Strbske Pleso angekommen stelle ich fest, dass die Schneedecke auf der Südseite der Hohen Tatra deutlich weniger dick ist als auf der Nordseite (Polen). Zudem hat es extrem viele Leute und es weht ein böiger bis leicht stürmischer Wind. Das Langlaufen lasse ich deshalb dann bleiben und trete bald die Rückfahrt an.
Somit bin ich am frühen Abend zurück und kann, nach einer kleinen Stärkung, in Zakopane auf die Nachtloipe des COS gehen um doch noch etwas körperliche Aktivität zu haben.