Spaziergang durch Zakopane

Da heute für den ganzen Tag leichter Schneefall angekündigt war, entscheide ich mich für einen ausführlichen Erkundungsspaziergang durch Zakopane. Zuerst geht es Richtung der Berge (Hohe Tatra), wo sich die Schanzen und Bergbahnen befinden. Die Schanzen-Infrastruktur ist schon eindrücklich und wird fein säuberlich gepflegt, mit schweren Pistenbullys an der Seilwinde oder auch mit Skis und Schaufel für den Feinschliff. Das ganze scheint staatlich vom Ministerium für Sport und Tourismus finanziert zu sein. Für eine kleine Gebühr kann man die 140 Meter Hillsize Grossschanze besichtigen und mit dem Sessellift zum Schanzenanlauf hinauffahren, woher man eine tolle Aussicht auf Zakopane hat. Ich entdecke auch die Loipen, doch eine der beiden Loipen ist leider nicht in Betrieb.
Anschliessend Teestop mit Kuchen in einem Restaurant am Fusse der Schanzen. Der Wintertee mit Zimt, Zitrone und Orange schmeckt genial. Später schlendere ich Richtung Zentrum, wo ich die Fussgängerzone „Krupowki“ erreiche, welche dicht bevölkert ist an diesem Schneesonntag. Ich spaziere runter bis zur Standseilbahn nach Gubalowka, den Aussichtsberg auf der anderen Talseite von Zakopane. Auf dem Rückweg gehts via Bahnhof (ein Sackgass-Bahnhof) und via Therme wieder in mein etwas dezentral gelegenes Hotel. Generell wirkt die Ortschaft sehr gepflegt und charmant, der einheitliche Baustil mit steil abfallenden Giebeldächern gefällt mir sehr. Und es hat sehr viele schöne und grosszügige Holzhäuser, sowohl scheinbar uralte wie auch neue.

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